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Beamer Know How - ANSI Lumen and Gain

Wer über den Kauf eines neuen Beamers nachgedenkt, wird oft mit dem Begriff ANSI Lumen, konfrontiert. Dieser Begriff bezieht sich auf die Lichtmenge eines Beamers, genauer gesagt welche maximale Helligekeit er erzielen kann.  ANSI Lumen werden oft mit Zahlen in den hohen Hunderte oder sogar Tausend angegeben; Je höher die Zahl, desto heller erscheint der  Beamer auf einer Leinwand.

Während ANSI Lumen für Beamer wichtig sind, ist es in wirklichkeit nur die Hälfte der Wahrheit, wenn es um die Installation eines Projektionssystems  geht. Der andere Faktor ist  die Leinwand: Genauer gesagt, geht es um  die Leinwandgröße und die von Ihr reflektierte Helligkeit.

Bevor wir weiter reden, ist es wichtig zu wissen, dass die SMPTE,  "Die Gesellschaft der Film  und Fernseh  Ingenieure," einen Standard für die notwendige Lichtmenge zur korrekten Reproduktion von Filmen  in einem abgedunkelten Raum, egal ob in einem kommerziellen Kino oder zu Hause, entwickelt hat.

SMPTE fordert mindestens 12 foot Lamberts und maximal 22. Die  ideale Helligkeit liegt bei 16 foot Lamberts, also in der Mitte der beiden Werte. In Umgebungslichtbedingungen wie zum Beispiel in einem Wohnzimmer, steigt die Zahl der foot Lamberts die für ein hochwertiges Kinoerlebnis erforderlich sind auf etwa 50 foot Lamberts an. Wir brauchen also mehr Licht, um die Auswirkungen von Umgebungslicht, wie z.B. ein ausgewaschenes Bild, in dem Raum zu vermeiden.

Zur Berechnung von foot Lamberts müssen wir die ANSI Lumen Zahl von unserem Projektor nehmen und teilen diesen Wert durch die Quadratmeterzahl unserer gewünschten Leinwand. Beispielsweise; nehmen Sie einen 1000 ANSI Lumen Beamer (kalibriert auf die Kinonorm) und teilen sie durch 30 Quadrat Fuß (etwa die Quadrat Fuß Zahl von typischen 100 Zoll Leinwänden) und Sie kommen auf etwa 33 foot Lamberts.

Um die wahre Zahl der Gesamtlichtleistung des Bildes auf der Leinwand zu erhalten, muss die Helligkeit  mit der Reflektivität (Gain) der Leinwand betrachtet werden. Die ANSI-Lumen des Projektors müssen wir, in unserem Fall 33 foot Lamberts,  mit der Verstärkung der Bildhelligkeit, dem Gain Faktor multiplizieren.

Typische Mattweiß-Leinwande haben einen Gain Faktor zwischen 1,0 und 1,4, während graue Leinwände , einen negative Gain im Bereich von 0,5 bis 0,9 haben.

Umgebungslicht abweisende Tageslichtleinwände verhalten sich hingegen ein wenig anders, denn sie sind zwar oft  Grau, haben aber eine positive Verstärkung, wie z.B. das CineGrey 5D mit Gain 1,5 . Im Beispiel würden wir also 49,5 foot Lamberts mit der Leinwand erreichen und dass gleichzeitig mit Kontrastgewinn durch den grauen Hintergrund.

Aus Gründen der Vereinfachung, gibt es hier  eine Tabelle, die zeigt, wie Gain und Bildhelligkeit für eine Vielzahl von Leinwänden verschiedener Größen ausfallen, ausgehend von einen Beamer der kalibriert 1000 ANSI-Lumen leistet.

Wir können diesem einfachen Diagramm entnehmen, dass ein 1000 ANSI-Lumen-Projektor, mit einem Gain von 0,5 bis 1,0 der auf eine 100-Zoll-Leinwand projiziert, auf eine mehr als  ausreichende Helligkeit in abgedunkelten Räumen kommt. Allerdings muss man eine positiven Gain Leinwand mit einer 1,5 fachen Verstärkung verwenden, wenn sie denselben Beamer im Umgebungslicht nutzen möchten und trotzdem die selbe Film Qualität erhalten wollen !

Um in solchen Bedingungen ein echtes Kinoerlebnis zu bekommen, also eine kontrastreiche, helle Projektion,  muss sowohl der Projektor und zum größeren Teil die Leinwand besondere Eigenschaften haben.

Je größer Ihre Leinwand ist, desto mehr Gain muss Ihre Leinwand haben, oder eben der Projektor mehr Helligkeit. Obwohl die meisten Beamer genug Helligkeit haben, gibt es wenige die viel Helligkeit mit hohem Kontrast verbinden können.  Die CineGrey 5D und CineGrey 3D Leinwandtücher ermöglichen es daher spezielle Heimkinoprojektoren wie z.B. von Epson (EH TW 7200, 9200, 7300, 9300), JVC (X 5000 bis 9000) oder Sony (HW 65, VW 320, 520, 1100) zu verwenden.  Diese Kontrastriesen  können dann trotz Ihrer beschränkten Helligkeit genug Lichtleistung, auch bei Umgebungslicht und großen Leinwandbreiten,  erzeugen und Ihr Kontrastpotenzial auf den grauen, kontraststeigernden Leinwänden voll ausschöpfen.

Bedeutet also in Umgebungslicht ist noch mehr Helligkeit und/oder Verstärkung erforderlich. Zum Glück gibt es keinen Mangel an lichtstarken Heimkinobeamern auf dem Markt,  die mit Hilfe unsere hochwertigen grauen Tageslichtücherfür nahezu jede Projektiosumgebung mit dem optimalen hellen und kontrastreichenBild versorgen können. Speziell durch den neuen UHD Premium Standard mit HDR, gewinnt die Leinwand eine besondere Bedeutung. Hierzu mehr in einem weiteren Know How Artikel.

 

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