Wie wichtig ist die Planlage einer Leinwand für die Projektion mit Beamern ?

Eine Projektion ist grundsätzlich nur so gut, wie die Beamer Leinwand auf der das Bild dargestellt wird. Die Leinwand reflektiert das Bild, also ist Sie zu 50% am Ergebnis beteiligt. Es klingt logisch, dass neben vielen anderen Faktoren, die Planlage der Projektionsleinwand, die Bildqualität beeinflusst. Hier geht es vor allem um die Bildschärfe. Die meisten Beamer haben sogenannte Zoom Objektive, die es ermöglichen, dass Bild abhängig von dem Abstand zur Leinwand in der Bildgröße zu verändern. Gehen wir bei unserer Betrachtung von einem perfekten Objektiv aus, ist dieses in der Lage das Bild auf jedem Punkt der Leinwand gleich scharf darzustellen. Die Bildschärfe eines Beamers wird aber zusätzlich von der Auflösung beeinflusst. Heute ist eine Full HD Auflösung fast schon der Normalfall, UHD 4K Auflösungen werden in Zukunft, vor allem im Heimkino, stark zunehmen. Ist eine Beamer Leinwand nicht plan, hat also z.B. an den Ecken sogenannte "Ohren" oder Wellen, beinflusst dies natürlich die Bildschärfe. Der Abstand Beamerobjektiv zu den einzelnen Bildpunkten auf der Leinwand verändert sich was zu unscharfen Bereichen im Bild führt. Zusätzlich wird das Licht nicht mehr gleichmäßig reflektiert, was zusätzlich das Bild verfälscht. Dieser Effekt wird umso stärker, je näher der Beamer an der Leinwand ist und natürlich auch umso näher der Betrachter an der Leinwand sitzt. Umso näher, umso steiler ist der Einfallswinkel des Lichtes und umso stärker ist die Beinträchtigung des Bildes durch die Leinwand. Der extremfall sind sogenannte UST (Ultra Short Throw) Beamer, also Geräte die nur wenige cm von der Leinwand entfernt stehen. Hier ist eine perfekte Planlage notwendig, da jede Welle des Leinwandtuches sichtbare Verzerrungen hervorruft. Daher werden für solche Geräte nur Rahmenleinwände empfohlen, da dieser Leinwandtyp eine perfekte Planlage garantiert, sofern Sie von Markenherstellern kommen. Eine hochwertige Tension Motor Leinwand könnte theoretisch auch verwendet werden, ist aber wirklich nur dann sinnvoll, wenn eine Rahmen Leinwand nicht in Frage kommt. Umgekehrt kann man feststellen, dass bei großem Abstand (Betrachter und Projektor) zur Leinwand also im Verhältnis 1:2,5 (1m Bildbreite bei einem Betrachtungsabstand von 2,5m) oder mehr, eine gute Planlage nicht unbedingt notwendig ist um sichtbare Verzerrungen zu vermeiden. Die sogenannten "Ohren" haben dann  so gut wie keinen sichtbaren Einfluss auf die Bildschärfe. Zumindest ist dies bei unseren Elite Screens Leinwänden so, da wir natürlich als renomierter Leinwandhersteller Wert auf ein Mindestmaß an Qualität schon bei unseren Einstiegsleinwänden anbieten. Ist das Verhältnis 1: 1,5 oder niedriger und man setzt einen 4K UHD Projektor ein, sollte man auf perfekte Planlage achten und zu einer hochwertigen Tension Motor Leinwand oder Rahmen Leinwand greifen, um die optimale Bildschärfe zu erzielen.  Wer hingegen im Bereich von 1:1,5 bis 1:2,5 sitzen möchte und mit einem Full HD Beamer arbeitet ist mit einer hochwertigen Motor Leinwand wie der Saker mit Fiberglasstuch bei einem guten Preis/Planlageverhältnis/Bildergebnis. 

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